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The Wolf of CFD? Eintauchen in die Welt der Börsen und Banker

Der Scorsese Epos “The Wolf of Wall Street” von 2013 hat uns die Exzess-Geschichten von windigen Börsenmaklern mit Hilfe mächtiger Bilder in den Kopf gesetzt. Doch nicht jeder Devisenhändler lebt in dieser konfusen Welt von Sportwagen, Völlerei und Drogenpartys. Ganz im Gegenteil. Der CFD Handel ermöglicht die Teilnahme an den Devisenmärkten vom heimischen Sofa aus. Und so sieht auch der Alltag vieler Hobby Broker aus: Ein paar Stunden täglich am Rechner arbeiten und dann raus in den ganz normalen Alltag. Auf den teuren Anzug mit Krawatte kann getrost verzichtet werden.

Was ist dieses CFD eigentlich?

Die Idee ist simpel: Bei den Contracts for Difference werden statt ganzer Aktien oder Fondsanteilen nur kleine Bruchstücke bezahlt, welche aber der vollständigen Marktentwicklung unterliegen. Mit kleinem Geld kann so jeder am großen Handel teilnehmen und Gewinne sowie Verluste einstreichen. Die Kunst liegt hier wie immer in Geschick und Gespür für den Markt.

Für Privatanleger sind die Zugangshürden auf CMC Markets zum CFD Handel geringer als zu den meisten anderen Segmenten der Finanzmärkte. Für eine niedrige Einlage kann man ein Handelskonto eröffnen und bekommt Carting- und Analysetools sowie automatisierte Handelssoftware zur Verfügung gestellt.

Ein besonderer Reiz besteht nun in dem Zusammenspiel des recht simpel strukturierten Finanzprodukts und einer großen Hebelwirkung – Man muss lediglich einen geringen Protzentsatz des Gesamtwerts eines Trades hinterlegen um größere Gewinne erzielen zu können. Der Fachausdruck dafür ist Handel auf Margin. Allerding sollte man bedenken das im gleichen Maße auch die möglichen Verluste die Einsatzsumme übersteigen können. Auch als Privatanleger kann man an den großen Märkten der Börsen teilnehmen. Die Kursentwicklungen von Rohstoffen, Währungen, Aktien, Anleihen und Indizes können 1:1 erlebt werden.

Wer nun auch cineastisch in die Welt der Börsen und Banker eintauchen möchte, findet eine ganze Reihe populärer Klassiker:

Die Glücksritter (1983) – John Landis inszenierte diese Komödie mit Dan Aykroyd und Eddi Murphy. Die beiden werden in illegale Insiderhandel verstrickt.

Wall Street (1987) – Regisseur Oliver Stone inszenierte mit Charlie Sheen und Michael Douglas sein Meisterwerk über Gier und Grenzenlosigkeit in der Börsenwelt.

Das Geld anderer Leute (1991) – Danny DeVito spielt hier den findigen “Larry the Liquidator”, welche meisterlich feindliche Firmenübernahmen zelebriert.

Rogue Trader (1999) – Ewan McGregor spielt Nick Leeson, einen Broker welcher die Barings Bank im Alleingang ruiniert hat.

Der große Crash (Margin Call – 2011) – Jeremy Irons spielt hier den Boss einer Investmentbank, welche noch kurz vor der großen Pleite Ihre toxischen Derivate an Dümmere verkauft.

The Wolf of Wall Street (2013) – Wie schon eingangs erwähnt, ist dieser Film von Martin Scorsese schon jetzt ein moderner Klassiker. Leonardo DiCaprio spielt sich als zügelloser Jorda Belfort nur knapp am Oscar vorbei.

Veröffentlicht am 1. Dezember 2017

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